Bayreuther Schüler mit vielen Ideen Eine bundesweite Initiative der deutschen Wirtschaft
Schülerinnen und Schüler haben beim Innovationsspiel "Jugend denkt Zukunft" die Möglichkeit, eigenverantwortlich mit den mitwirkenden Unternehmen einen exemplarischen Innovationsprozess zu simulieren.

Der Kreativ-Workshop soll zum Nachdenken anregen - einerseits über die Zukunft allgemein, über den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und über die Verantwortung von Unternehmen gegenüber der Gesellschaft, andererseits darüber, welche Innovationen die Zukunft bieten wird und welche nötig sein werden. Unter fachkundiger Anleitung schlüpfen die jungen Leute für eine Woche in die Rollen junger Trendforscher und Berater. Dabei erfahren sie nicht nur, wie man sich richtig mit neuen Trends auseinander setzt oder Innovationen entwickelt, sondern auch, wie sich diese Ideen schließlich umsetzen lassen.

Dieses Jahr durften sich 24 Schülerinnen und Schüler der FOS Bayreuth an der Entwicklung neuer Ideen und deren Umsetzung versuchen. Das EPP-Forum förderte zusammen mit der Neue Materialien Bayreuth GmbH diese Wirtschaftsinitiative. Der Workshop vom 01. - 05. Dezember 2008 bot den Schülerinnen und Schülern gemischter Ausbildungsrichtungen praxisnahe und interaktive Erfahrung. Mit Hilfe unterschiedlicher Lehr-Materialien erhielten die jungen Leute das nötige Hintergrundwissen und von ihren Lehrern die erforderliche Unterstützung.

Der Themenkreis richtet sich nach der Branche des Patenunternehmens, welches eine Thematik daraus auswählt. Themen können zum Beispiel "Bauen und Wohnen", "Bildung" oder "Digitalisierung" sein. Unsere Devise hieß natürlich "Innovationen rund um den Werkstoff EPP", denn ebenso vielfältig wie der Werkstoff, sind auch die Möglichkeiten seiner Verwendung.

Ziel der Initiative: Ein exemplarischer Innovationsprozess soll vollständig simuliert werden - von der Analyse globaler Megatrends, über Branchentrends bis zur Entwicklung der Produkte und Dienstleistungen. Den Aspekt der Nachhaltigkeit sollten die Schülerinnen und Schüler dabei selbstverständlich nicht aus den Augen verlieren.

Das Innovationsspiel wird von einem professionellen Moderator organisiert. Dieser vermittelt Kenntnisse, die Kommunikation sowie Präsentations- und Moderationstechniken erst erfolgreich machen. Am ersten und zweiten Tag sollen die Schüler Visionen entwickeln. Dabei spielen Fragestellungen rund um das Thema "Wie sieht die Welt von morgen aus?" oder neue Branchentrends eine Rolle. Am dritten und vierten Tag geht es dann in die Praxis. Hier geht es um Berufe von morgen und die Antwort auf die Frage "Wie funktioniert der Markt?". Am fünften Tag dreht sich alles um den Kunden. Wie kann man diesen für Innovationen begeistern? Abschließend werden die Ergebnisse präsentiert und gemeinsam diskutiert.

Engagierte Schülerinnen und Schüler haben außerdem die Möglichkeit am bundesweiten Wettbewerb und an der Partnerinitiative "Jugend gründet" teilzunehmen. Die Zusammenarbeit von Jugendlichen und Unternehmen - ein großer Schritt in Richtung Zukunft!