Die InnoMateria ist mit seinem einzigartigem und innovativem Konzept beispielgebend: Die Mischung aus Vorträgen, Projekten, Innovationsforen und Projektpräsentationen fördert die aktive Mitarbeit der Kongressteilnehmer und einen Branchen- und Werkstoffklassen übergreifenden Dialog.

Welche Vorteile die daraus hervorgegangene Beteiligung des EPP-Forum mit sich bringt, was die Partner verbindet und wie sie sich die Zusammenarbeit in Zukunft vorstellen - darüber sprechen Dr. Christian Glasmacher, Geschäftsbereichsleiter Unternehmensentwicklung und Mitglied der Geschäftsleitung Koelnmesse GmbH und Diplom Ingenieur Christian Traßl, Geschäftsführer des EPP Forums.

Herr Traßl, warum ist die InnoMateria eine interessante Plattform für Ihr Unternehmen?
Welche Vorteile ergeben sich aus der Zusammenarbeit für die jeweiligen Partner?
Traßl: Schon seit Gründung des EPP Forums liegt uns das Motto "das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile" zugrunde. Nach dieser Philosophie streben wir stets konstruktive Partnerschaften an, die Synergien für beide Seiten zur Folge haben. Das leben wir in der Kooperation mit der Koelnmesse.

Dr. Glasmacher: Das EPP-Forum verfolgt wie die InnoMateria einen branchenübergreifenden und interdisziplinären Ansatz und stellt somit einen hervorragenden inhaltliche Unterstützung und Ergänzung dar. Auf diese Weise können weitere Zielgruppen erschlossen und die Aufmerksamkeit im Markt für unsere Veranstaltung erhöht werden.

Gibt es denn Synergien zu anderen Veranstaltungen der Koelnmesse?
Dr. Glasmacher: Die InnoMateria wird erstmalig gleichzeitig zur interzum, der internationalen Messe für Zulieferer der Möbelindustrie und des Innenausbaus, stattfinden und nutzt somit die Synergien ihres neuen Schwerpunktes: Materialien im Interieur und Designbereich.

Die Messe soll Erfahrungs- und Ideenaustausch fördern. Herr Dr. Glasmacher, kennen Sie konkrete Projekte, die daraus hervorgingen?
Dr. Glasmacher: Neue Produkte brauchen innovative Werkstoffe und anwendungsorientierte Forschung. Die Industrie benötigt immer mehr innovative Materialsysteme und Herstellungstechnologien, die zudem ressourceneffiziente und bezüglich Herstellung und Anwendung umweltgerechte Lösungen zulassen. In diesem Spannungsfeld bewegt sich auch in diesem Jahr der InnoMateria Award. Bewerber können ihre innovativen Projekte einreichen - unabhängig davon, ob in der Planung, Umsetzung oder bereits realisiert. Zur besseren Verdeutlichung für das was ich meine möchte ich hier zwei Beispiele nennen: So hat die Daimler-AG - ein Preisträger in 2012 - eine NANOSLIDE-Beschichtungen in die höchstbelasteten Leichtbau-Dieselmotoren eingebaut, mit dem Ziel eine Verbrauchs- und CO2 Reduzierung zu erreichen. Ein weiteres Beispiel ist die TU Bergakademie Freiberg, die ein hochkomplexes TRIP-Matrix-Composite-Design entwickelt, welches über bahnbrechende Eigenschaften für die Sicherheit der Insassen von Kraft- Schienen- und Luftfahrzeugen verfügt.

Die InnoMateria geht in diesem Jahr bereits in die dritte Runde. Wie stellen Sie sich die Messe in fünf Jahren vor?
Traßl: Wir sind sicher, dass wir zukünftig gerade im Umfeld der InnoMateria unseren Satzungszweck, nämlich die Verbreitung des Werkstoffs EPP und die Erschließung neuer Anwendungen für EPP, umsetzen werden.

Dr. Glasmacher: Wir wollen hier am Standort Köln die Themen innovative Werkstoffe und Materialien weiter fördern und die InnoMateria zu einer nachhaltigen Kommunikationsplattform mit internationalem Anspruch ausbauen.

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