Unsere multitalentierten EPP-Kügelchen sorgen für Gesprächsstoff! Was es Aufregendes und Neues im Bereich der polymeren Partikelschäume gibt, darüber informiert Sie Dipl.-Ing. Christian Traßl, Geschäftsführer des EPP-Forums, im Fachvortrag „Partikelschaum-Trends: Neue Anforderungen und Lösungsansätze“.

Die Präsentation findet in der erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Vortrag des Monats“ statt, die die Neue Materialien Bayreuth GmbH (NMB) und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) gemeinsam organisieren.

Los geht es am 03. Februar 2015 um 18:30 Uhr bei der NMB, Gottlieb-Keim-Str. 60, 95448 Bayreuth-Wolfsbach. Vertreter aus Forschung und Industrie sowie alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und im Anschluss an den Vortrag mit dem Referenten zu diskutieren. Die Teilnahme ist kostenfrei!

Im Interview verrät Christian Traßl, was ihn an den Partikelschäumen fasziniert und warum wir auch in Zukunft noch viel von dieser Werkstoffklasse hören werden.

Herr Traßl, seit 2006 leiten Sie das EPP-Forum und machen sich für den Werkstoff EPP stark. Was ist das Spannende an EPP?

Christian Traßl: EPP ist vielfältig einsetzbar, kann auf unterschiedlichste Weise verarbeitet werden und findet seine Anwendung in nahezu allen Branchen: Automotive und Leichtbau, Interieur, Sport und Freizeit sowie Logistik, Verpackung und Isolierung. Außerdem ist EPP immer für eine Überraschung gut!

Können Sie dafür ein konkretes Beispiel nennen?

Traßl: Ein gutes Beispiel ist sicherlich das bei der NMB entwickelte PP-Multimaterialsystem auf Basis von EPP-Partikelschaum. Für das haben wir beim SPE-Award in der Kategorie Automotive-Interieur den 1. Platz gewonnen! EPP ist als „Leichtgewicht“ gleichzeitig stabil und robust. So entstehen ultraleichte Kfz-Interieurbauteile mit entscheidenden Vorteilen: Durch das Multimaterialsystem können Gewicht und Kosten deutlich reduziert werden! – Aber ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen. Im Vortrag werde ich dieses Thema im Detail vorstellen.

Um welche Themen geht es noch in Ihrem Vortrag?

Traßl: Ich werde einen Überblick über die neuesten Trends rund um Partikelschäume geben und viele Beispiele aus der Praxis zeigen. Dabei nehme ich alle Punkte der Prozesskette genau unter die Lupe: Von den Entwicklungen im Bereich der Rohmaterialien bis zu den schon genannten Multimaterialsystemen mit Partikelschaumkern. Als sehr wichtigen Punkt in diesem Zusammenhang gebe ich einen Ausblick, wie generative Fertigungsverfahren in Zukunft gerade für die Herstellung von Partikelschaumwerkzeugen relevant werden. Außerdem stelle ich moderne Verfahren der Analytik vor, die eine Charakterisierung von Partikelschaumoberflächen ermöglichen oder einen Blick ins Innere eines Schaumkörpers gestatten, während dieser durch Zug- und Druckkräfte verformt wird.

Über Dipl.-Ing. Christian Traßl: Christian Traßl studierte Physikalische Technik an der Hochschule Coburg und Materialwissenschaften mit Schwerpunkt Kunststoffe an der Universität Bayreuth. Seit Dezember 2001 arbeitet er bei der NMB im Bereich Kunststoffe und hat sich auf den Bereich der Partikelschäume spezialisiert. Derzeit ist er als stellvertretender Bereichsleiter Kunststoffe und Gruppenleiter Partikelschäume tätig. Seit Juni 2006 engagiert er sich zusätzlich als Geschäftsführer des EPP-Forum e.V.

Bitte melden Sie sich formlos per E-Mail für die Teilnahme am Vortrag des Monats an: katrin.stark@nmbgmbh.de