100 | Neue Verbindung: EPP und Shakespeare – ein bühnenreifer Auftritt!

 

Anna Drexler und Norman Hacker (v.l.) in der aktuellen Inszenierung von "Richard III" des Münchner Residenztheaters spielen auf einem Untergrund aus EPP-Bruchstücken.
(Bildquelle: Matthias Horn, Residenztheater München)



Die Aufführung von Shakespeares Tragödie „Richard III“ im Residenztheater München „fußt“ auf EPP


Die Verwendungsmöglichkeiten von EPP sind schier grenzenlos – auch in Kunst und Kultur zeigt sich EPP vielseitig einsetzbar. Dank seines Erscheinungsbilds und seiner besonderen Eigenschaften konnte EPP nun auch als Ausstattungsmaterial verwendet werden und so die Phantasie von Regisseur Michael Thalheimer und Bühnenbildner Olaf Altmann Wirklichkeit werden lassen.
Für das Residenztheater München galt es, eine Lösung zu finden, die für Zuschauer, Schauspieler und Bühnentechnik gleichermaßen optimal funktioniert. Die Herausforderung lag darin, einen lockeren Untergrund für diese Inszenierung zu entwickeln, der leicht und sicher begehbar ist und aus dem die Schauspieler auf- und wieder absteigen können. Darüber hinaus musste das EPP-Bühnenbild schlicht genug sein, um nicht die Aufmerksamkeit der Zuschauer von der Handlung abzulenken, und der Bühnentechnik eine gute Handhabung für schnelle, unkomplizierte Kulissenwechsel bei immerhin 70 m³ Schüttvolumen zu garantieren.
Nach mehrmonatiger Zusammenarbeit (Fa. Neue Materialien Bayreuth, Dr. Kunz, Fa. AISCO, Fa. Fischer) mit der Bühnentechnik des Residenztheaters und ausgiebigen Tests unterschiedlicher Schaummaterialien entstand die passende Lösung für die Anforderungen an Funktion und Material. Der Bühnenboden sollte aus leichten, schwarz- oder anthrazitfarbenen Schaumstücken bestehen, toxikologisch unbedenklich sein und weder Abrieb oder Staub, noch Quietschgeräusche verursachen. Geschreddertes EPP hätte diese Hürden genommen, wenn da nicht noch die Forderung der Baustoffklasse B2 bestanden hätte. Doch mit einer Spezialbeschichtung wurde dann auch dieser Test bestanden.

Alle geforderten Eigenschaften wurden somit dank der facettenreichen Möglichkeiten von EPP und einem engagierten Umsetzungsteam erfüllt. Der Bühnenerfolg bestätigte das Inszenierungskonzept und nur mancher Kritiker und Zuschauer fragte sich, um welches geheimnisvolle Material es sich da auf der Bühne handelt!

EPP feiert sein erfolgreiches Bühnen-Debut – Fortsetzung folgt! Bestimmt!


Weitere Informationen:
www.residenztheater.de/inszenierung/richard-iii