78 | MATERIALICA 2014: Workshop und Award-Verleihung

Blog page
Der Werkstoff EPP ist ein wahres Multitalent, wenn es um Funktionalität, Einsatzmöglichkeiten und ästhetischen Anspruch geht. Kein Wunder, dass die EPP-Fangemeinde immer größer wird: Zu unserem Experten-Workshop im Rahmen des DESIGN TAGs der MATERIALCA 2014 kamen rund 30 EPP-Begeisterte und Design-Interessierte, um Fachreferenten, Designer und Materialwissenschaftler zu treffen. Außerdem konnten wir den zahlreichen internationalen Fachbesuchern an unserem Messestand das Allround-Material EPP näher vorstellen.

Designer entdecken EPP

Zunehmend mehr Designer entdecken EPP als idealen Werkstoff für kreative Anwendungen mit hohen Ansprüchen an die Materialeigenschaften. Für uns Grund genug, die MATERIALICA – Internationale Fachmesse für Werkstoffanwendungen, Oberflächen und Product Engineering – als Plattform für unseren Workshop „Design und EPP“ zu nutzen. Mit vielen renommierten Referentinnen und Referenten, allen voran Nina Saller von der Münchner Agentur „designaffairs“, ist es dem EPP-Forum gelungen, ein spannendes und vielseitiges Programm auf die Beine zu stellen. Nach Begrüßung und Einleitung durch EPP-Forum-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Christian Traßl ging es in medias res: Diplom-Designerin Nina Saller, die bei "designaffairs" die Bereiche Color & Material Design sowie Research & Analysis leitet, eröffnete den Workshop mit ihrer Keynote zum Thema: „Sinn und Sinnlichkeit: User Centered Material Design – Zukünftige Bedürfnisse und ihre Übersetzung in Materialdesign“.

Begeisterte Teilnehmer beim Experten-Workshop

Nina Saller stellte aktuelle Designtrends vor und erklärte die psychologischen Hintergründe, vor denen sich kurzfristige Trends zu „Mega-Trends“ entwickeln. Anhand des aktuellen Beispiels „Selfies“ verdeutlichte Saller die entscheidende Rolle von Social Media und Online-Netzwerken in der Trend-Bildung. Somit ändern sich die Bedingungen und Prozesse, wie Trends entstehen, je nach technischen Möglichkeiten. Ganz praktisch ging es weiter mit dem Produktdesigner Markus Mak vom Coburger Designer-Kollektiv „NJUSTUDIO“. In seiner Präsentation „Hot Cold Fresh Design“ zeigte er die Vorteile von EPP anhand der von ihm designten „Thermofuturebox“. „Aspekte der Materialauswahl im Designprozess“ beleuchtete Dipl.-Ing. Stefanie Geipel von „materialis“ aus Berlin. Sie begeisterte die Teilnehmer des Workshops mit einfachen Design-Beispielen, bei denen – bei gleichbleibender Form – allein mit dem Wechsel des Materials oder der Farbe ganz unterschiedliche Wirkungen erzielt wurden. Zum Abschluss berichtete Dr. Kilian Steiner von seiner Arbeit bei „bayern design“ und den verschiedenen Möglichkeiten, wie das Netzwerk den Austausch zwischen Unternehmen und Designern fördert.

And the MATERIALICA Award goes to ...

Im Anschluss an den Experten-Workshop und als Höhepunkt des DESIGN TAGs fand die Preisverleihung des MATERIALICA Design + Technology Awards statt. Als Jury-Vorsitzender bewertete Christian Traßl gemeinsam mit fünf weiteren Kollegen und Fachexperten die eingereichten Projekte und Ideen. „Der MATERIALICA Award ist vielfältig und facettenreich. Die Einsendungen sind nicht auf einen Werkstoff festgelegt. Wir hatten Produktideen aus den Materialbereichen Keramik, Metall und Kunststoff. Besonders spannend am MATERIALICA Award finde ich, dass sowohl große, renommierte Konzerne als auch unbekannte Studenten ihre Innovationen und Ideen vorstellen.

Festliche Preisverleihung

Moderiert wurde die Abend-Veranstaltung von Jan Stecker, der einem breiten Publikum als Fernsehmoderator (Kabel Eins, Sat. 1, DSF) bekannt ist. Christian Traßl vertrat als Vorsitzender auf der Bühne die gesamte Jury und hielt jeweils eine kurze Laudatio mit der Jury-Begründung zu den Gewinnern. Vergeben wurde der Award in den Kategorien „Material“, „Surface & Technology“, „Product“, „CO2 Efficiency“ sowie als MATERIALICA Design + Technology Student Award. Unter anderem gewannen die Brose Fahrzeugteile GmbH mit ihrer Einreichung eines Leichtbautürmoduls und die Kahla Thüringen Porzellan GmbH mit dem „Magic Grip“, einer speziellen Silikon-Beschichtung für den Unterrand von Tassen und Geschirr.

Cookie-Einstellung

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter Hilfe.

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.
  • Nur First-Party-Cookies zulassen:
    Nur Cookies von dieser Webseite.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz. Impressum

Zurück